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Azienda Agricola Ecologaica
WASMER-RAMER, MALVAGLIA


Seit 1979 bestehender Tessiner Pionierbetrieb im Bioweinbau spezialisiert in der Pflege und Kelterung seltener Traubensorten.

Azienda vitivinicola ticinese dal 1979 specializzata nella cura e nel torchio di variazoni d'uva rare.

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VINI .:

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ASSORTIMENTO .:

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CONSEGNA .:

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CONTATTO .:



Wir sind ein seit 1979 ökologisch geführter Spezialkulturbetrieb mit Eigenkelterung. Seit dem Jahr 2000 ist unsere kleine Kellerei mit der Knospe zertifiziert. Der Anbau erfolgt auf sechs Rebbergen in Steillagen mit Trockenmauern im sonnigen Valle di Blenio TI und Mels SG. Die Gesamtfläche des Familienbetriebs umfasst rund 1,4ha - davon sind zwei Drittel Rebflächen, der Rest Obstanbaugebiete.

Durch den Kauf unserer Produkte leisten Sie auch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und zur Erhaltung der Artenvielfalt. Lesen Sie warum:

Wir fühlen uns verpflichtet mit der schönen, naturoriginalen Landschaft artgerecht umzugehen, deshalb stellen wir alle unsere Erzeugnisse ausschliesslich biologisch her.

Um dennoch nur beste Qualität bei unseren Produkten zu gewährleisten, setzen wir grösstenteils auf sorgfältige Handarbeit und rücken Quantität klar in den Hintergrund. So werden etwa bei der Ernte bereits sämtliche Beeren einzeln aussortiert, die unseren Qualitätsansprüchen nicht genügen. Und natürlich verwenden wir auch für alle anderen Erzeugnisse nur naturechte, auserlesene Zutaten, so etwa für den traditionellen Nusslikör Ratafià, welcher immer noch nach altem Geheimrezept hergestellt wird. Um aus den süssesten Trauben den letzten, besten Tropfen herauszupressen, finden Ernte und Kelterung wie schon seit Jahrhunderten abhängig von den Mondphasen statt. Gleichzeitig können wir durch diese Werte einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen sicherstellen.

Um einer schrumpfenden Ökodiversität in der Landwirtschaft entgegenzuwirken, pflegen wir besonders auch althergebrachte und seltene, vom Aussterben bedrohte Sorten. Über zwei Dutzend Traubensorten sowie eine grosse Variation an Äpfeln, Birnen und anderem Obst sowie Beeren gedeihen in rund zehn Parzellen unterschiedlicher Höhenlage und Exposition.

Rund die Hälfte der Fläche zudem nach traditionellen Methoden bewirtschaftet, z.B. mit Weidenbinden, in Pergolen und terrassierten Steillagen. Die drei Gebäudedächer sind mit Gneissteinplatten bedeckt. Es werden nur wenige motorbetriebenen Geräte bei Produktion wie Verarbeitung eingesetzt.

Seit der Entstehung des Betriebs waren wir aber auch immer wieder bereit, Neues zu wagen, wo es aus ökologischer Sicht sinnvoll erschien. Als eines der frühen Bio-Weinbaubetriebe in der Schweiz pflegen wir seither erfolgreich Sorten, die im Bioweinbau als ungeeignet galten oder noch immer gelten (Bondola, Merlot). Im vergangenen Jahrzehnt hat die Forschung im (biologischen) Weinbau grosse Fortschritte gemacht, wehalb wir immer darauf achten, uns über den aktuellen Stand zu informieren, dazuzulernen, und gegebenenfalls Erneuerungen vorzunehmen, die nicht unserer Betriebskultur widersprechen.

Wildtiere und -pflanzen danken es uns: im Juni sammeln sich alljährlich an wenigen Abenden Hunderte von Leuchtkäfern und Insekten (Gottesanbeterin!), aber auch Käuze, Fledermäuse, Skorpione, Schlangen, Samlamander, Frösche, Fische, Igel, Gartenschläfer, Iltis usw. freuen sich über die grosse Artenvielfalt und über Versteckmöglichkeiten in Trockenmauern und in den naturbelassenen Rebbergen und Obstgärten. Auch die Pflanzenwelt blüht auf unseren moderat genutzten Böden regelrecht auf und im Mai bis September finden sich dort seltene Pilze, Wildnelken, Lilien- und Orchideen.

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